Redaktion apotheken.de » Gesund leben » Selbsthilfe

Ein Verhaltenstraining erleichtert das Abgewöhnen des Rauchens.

Weitere interessante Artikel

Missglückter Rauchstopp


Nicht aufgeben – Unterstützung suchen


Der Großteil der Raucher fasst irgendwann den Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören. Bis dies gelingt sind meist mehrere Versuche erforderlich. Klappt es nicht auf Anhieb, kann professionelle Unterstützung die Erfolgschancen erhöhen.

Mit dem Rauchen aufzuhören, hat für die Gesundheit viele Vorteile und verbessert die Lebensqualität, doch das Überwinden der Nikotinabhängigkeit ist meist nicht einfach. „Zunächst kann man selbst versuchen, das Rauchen aufzugeben. Gelingt dies jedoch nicht und man hat sogar mehrere erfolglose Aufhörversuche hinter sich, sollte man sich unbedingt professionell helfen lassen“, rät Dr. Sabine Köhler vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) mit Verbandssitz in Krefeld.

Rauchgewohnheiten bewusstmachen

Beim Nikotinverzicht geht es zunächst darum, die Motivation zum Aufhören zu stärken und den Rauchstopp vorzubereiten. Auch sollten Betroffene lernen, ihr Rauchverhalten besser zu verstehen und zu hinterfragen. „Besonders erfolgsversprechend ist eine verhaltenstherapeutische Raucherentwöhnung, die gegebenenfalls mit Medikamenten unterstützt wird“, berichtet Köhler.
Eine Verhaltenstherapie zielt darauf ab, dass Betroffene eine langfristige Änderung ihrer Verhaltensgewohnheiten erreichen. Zentrale Element der Behandlung sind deshalb die Beobachtung und das Bewusstmachen eigener Verhaltensweisen im Hinblick auf das Rauchen. „Mit Unterstützung kann man alternative Verhaltensweisen zum Rauchen erlernen, die das ungesunde Verhalten ersetzen“, meint die Psychiaterin und Psychotherapeutin. Raucher können an einer Verhaltenstherapie im Rahmen von Einzel- oder Gruppensitzungen teilnehmen. Als besonders effektiv gelten die Angebote in Gruppen, weil die Gruppendynamik zusätzlich motiviert.

Nikotinersatzprodukte helfen bei Entzugssymptome

Mit Beginn des Nikotinverzichts können typische Entzugssymptome, wie Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen auftreten. „Entzugssymptome können grundsätzlich auch ohne Medikamente überwunden werden“, erläutert Dr. Köhler. „Gegen Beschwerden stehen aber auch verschiedene Mittel zu Verfügung, die es Menschen erleichtern können, auf Zigaretten zu verzichten.“ Dazu zählen etwa Kaugummis, Pflaster, Lutschtabletten oder Inhalers. Bei sehr stark ausgeprägter Abhängigkeit können auch die verschreibungspflichtigen Medikamente Bupropion und Vareniclin in Erwägung gezogen werden, die das Rauchverlangen dämpfen.

Informationen und Hilfsangebote:

Quelle: Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN)

 

 


21.02.2018 | Von: Redaktion apotheken.de; Sandra Göbel; Bildrechte: PhotoMediaGroup/Shutterstock.com


Pollenflug

Vorhersage für Brandenburg und Berlin

Pollen Di Mi
Hasel 0-1 0-1
Erle 0-1 0-1
Birke 0-1 0-1
Gräser 2 2
Roggen 0-1 0-1
Beifuß 0-1 0-1
Ambrosia 0-1 0-1

Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Di
    08:00 bis 18:00
    Mi
    08:00 bis 13:00
    Do
    08:00 bis 18:00
    Fr
    08:00 bis 13:00 und 15:00 bis 18:00

notdienste

News

Sport bei Hitze

Im Sommer zieht es viele Sportler ins Freie. Gerade bei Hitze und hoher UV-Strahlung ist es wichtig, seinen... mehr

HPV-Impfung auch für Jungen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfahl auf ihrer 90. Sitzung am 5. Juni 2018 die Impfung gegen humane... mehr

HIV-Selbsttest für zu Hause

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bereitet eine Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung vor. Sie... mehr

Stillen und Schmerzmittel

Die Einnahme von verschreibungsfreien Schmerzmitteln (Analgetika) hat kaum Auswirkungen auf die... mehr

Phänomen Seitenstechen

Schmerzhaftes Seitenstechen tritt meist bei Freizeitsportlern und nur unter Belastung auf. Die Gründe sind... mehr

ApothekenApp

Die Apotheke am Krankenhaus auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "15344" und "Apotheke am Krankenhaus" eingeben. Mit Reservierungsfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr. Die ApothekenApp der Apotheke am Krankenhaus – die Apotheke für unterwegs.