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Die pädagogischen Hinweise der BZgA helfen Eltern, mit ihren Kindern über Alkohol zu sprechen.

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Alkoholkonsum bei Jugendlichen


Wie Eltern am besten reagieren


Bier, Wein oder Cocktails – das Angebot an Alkoholgetränken ist groß und erhöht die Versuchung von Kindern und Jugendlichen, Alkohol zu konsumieren. Wie Eltern mit ihren Kindern am besten über Alkohol sprechen und in schwierigen Situationen reagieren.

Das Aufwachsen in der Familie prägt ein Kind das ganze Leben. Eltern legen mit ihrer Erziehung und ihrem Verhalten den Grundstein für die spätere Entwicklung des Kindes – oft auch für sein Verhältnis zu und seinen Umgang mit Alkohol. Wie bei der Ernährung oder dem Umgang mit Emotionen sind Eltern auch beim Alkoholkonsum Vorbild für ihre Kinder. Der Nachwuchs orientiert sich mit seinem Konsum auch am Trinkverhalten der Eltern. Dies kann es Eltern erschweren, mit ihren Kindern über ein angemessenen Alkoholgenuss im Jugendalter zu sprechen.

Pädagogisch bewährte Tipps für Eltern

Wie tolerant sollte ein Vater oder eine Mutter beim Alkoholkonsum ihrer Kinder sein? Wo ist die Grenze? Wie reagieren Eltern am besten, wenn der Sohn mit einem Vollrausch nach Hause kommt? Sollten Eltern reagieren, wenn in der Clique der siebzehnjährigen Tochter offensichtlich das altersgerechte Maß an Alkohol überschritten wird? Wie finden Eltern die richtigen Worte? Berater der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) geben auf einer Unterseite der Alkoholpräventions-Initiative „Kenn dein Limit“ für Jungendliche und Erwachsene auch den Eltern Ratschläge, wie sie sich bei diesem Thema am besten verhalten.

Eltern sollten mit ihren Kindern über Gefahren und Folgen des Alkohols sprechen

Anlässe für Alkohol gibt es viele: Geburtstagsfeiern, Grillfeste, Sommerparties oder Treffen von Bekannten und Freunden – wo Erwachsene mit Bier, Wein oder Spirituosen die feierliche Stimmung mit Alkohol krönen, sind die Anreize für ein Gläschen für Jugendliche groß. Auch bei Treffen unter Jugendlichen trinkt oft der eine oder andere Freund bereits Alkohol. Mit der Auswahl an alkoholischen Getränken und Anlässen für den Konsum durch Jugendliche wachsen auch die Sorgen der Eltern.

Alkohol senkt kognitive Fähigkeiten

Experten der BzgA raten Eltern, vor der Feier mit ihren Kindern über das Thema Alkohol zu sprechen. Sie sollten wissen, dass Jugendliche erst ab 16 Jahren Alkohol kaufen und konsumieren dürfen, wenn ein Erziehungsberechtigter dabei ist. Auch über die körperlichen Schäden bei zu hohem Alkoholkonsum sollte der Nachwuchs Bescheid wissen. Mit steigender Menge an Alkohol sinkt zudem nicht nur das Urteilsvermögen und die Hemmschwelle, sondern nimmt auch die Konfliktbereitschaft zu. Deshalb raten die Experten den Eltern ihre Kinder darin zu bestärken, Nein zu sagen und Alkohol abzulehnen – selbst, wenn die Freunde trinken.

Alkohol-Selbsttest, Informationsmaterialien und individuelle Beratung

Wie zu dieser Situation bieten die Experten der BzgA auf der Internetseite wissenschaftlich gesicherte Ratschläge und pädagogisch bewährte Tipps zu anderen Gelegenheiten, bei denen Alkohol ein Thema ist. Erkennen besorgte Eltern ihre Situation in den beispielhaft geschilderten Situationen wieder, können sie ihre Fragen per Email an die Berater stellen und erhalten eine direkte und individuelle Beratung.

Das Internetangebot bietet überdies eine Bandbreite an Informationen, die speziell für Eltern ausgerichtet sind: So finden Eltern Tipps, wie diese selbst als Vorbilder verantwortungsbewusst mit Alkohol umgehen, wie sie in kritischen Situationen bei ihren Kindern reagieren sowie Informationen zum Jugendschutzgesetz. Hinweise, mithilfe derer Eltern einen Alkoholmissbrauch erkennen und Fakten zu Alkohol, wie dieser die Entwicklung des Kindes beeinträchtigt, runden das Angebot ab. Ein Alkohol-Selbsttest gibt eine erste Tendenz zum eigenen Alkoholumgang an. Auch Allgemeinwissen zu Alkohol oder Informationensmaterialien, die heruntergeladen oder bestellt werden können, unterstützen Eltern bei der Aufklärung ihrer Kinder über Alkohol.

Email-Beratung für Eltern

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24.05.2016 | Von: Redaktion apotheken.de; Julia Schmidt/BZgA; Bildrechte: wavebreakmedia/Shutterstock


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