gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Krankheiten & Therapie » Blut, Krebs und Infektionen » Hintergrundwissen Infektionen

Antimykotika: Mittel gegen Pilze



Mit den Pilzmitteln, den Antimykotika, verhält es sich im klinischen Alltag ähnlich wie mit den Virostatika (wenn auch aus anderem Grund):

  • Örtlich begrenzt auf Haut oder Schleimhäute aufgetragen, werden Antimykotika sehr gut vertragen, weil praktisch nichts von der Substanz ins Blut gelangt. Zu den lokal wirksamen Antimykotika zählen einerseits die (freiverkäuflichen) Cremes gegen Hautpilze (wie z. B. Canesten® oder Clotrimazol-Stada®), die Cremes gegen Scheidenpilze, die antimykotischen Nagellacke gegen Nagelpilz, andererseits die antimykotischen Lösungen zum Gurgeln und Schlucken bei Pilzinfektionen von Mundbereich, Speiseröhre oder Darm (z. B. Nystatin). Hier wird das Präparat nicht aus dem Darm aufgenommen, sondern wirkt streng lokal an der Schleimhaut von Mund und Magen-Darm-Trakt.
  • Antimykotika, die geschluckt und ins Blut aufgenommen oder in die Vene gespritzt werden, sind oft nebenwirkungsreich. Erschwerend kommt hinzu, dass die Medikamente häufig über Wochen oder Monate gegeben werden müssen, damit die Pilze wirklich vernichtet werden. Beispiele für solche Antimykotika sind  Amphotericin B (z. B. Ampho-Moronal®), Fluconazol (z. B. Diflucan®), Itraconazol (z. B. Sempera®), oder Variconazol (z. B. Vfend®).

Von: gesundheit-heute.de; Dr. med. Nicole Menche | zuletzt geändert am 21.03.2016 um 17:30


Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Di
    08:00 bis 18:00
    Mi
    08:00 bis 13:00
    Do
    08:00 bis 18:00
    Fr
    08:00 bis 13:00 und 15:00 bis 18:00

notdienste

News

Toxisches Schocksyndrom bei Frauen

Zwar sind nicht nur Frauen betroffen – dennoch ist das toxische Schocksyndrom noch immer vor allem als... mehr

Studie: Altruismus ist Herzenssache

Wer vor einer schwierigen Entscheidung steht, dem wird häufig geraten: Hör auf dein Herz. Eine Studie zeigt... mehr

Fettleber bei Kindern

Immer mehr Kinder leiden an einer durch Fehlernährung und Bewegungsmangel bedingten Fettleber. Auch wenn... mehr

Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Unser Herz schlägt fast durchgehend im Gleichtakt. Umso beunruhigender, wenn es doch mal stolpert oder kurz... mehr

Grippe: Wem nützt eine Impfung?

Die meisten Grippe-Infektionen ereignen sich jedes Jahr zwischen Dezember und April – für eine Impfung ist... mehr

ApothekenApp

Die Apotheke am Krankenhaus auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "15344" und "Apotheke am Krankenhaus" eingeben.
Mit Vorbestellfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr.
Die ApothekenApp der Apotheke am Krankenhaus – die Apotheke für unterwegs.